Energie- und Wärmewende, Geothermie im Kanton Waadt

Waadt: Energiewende mit Geothermie

18.03.2026

Der Kanton Waadt mit einem klaren Bekenntnis zur Geothermie bei der Energiewende. Die Regierung spricht mehrere Millionen für die Erkundung des kantonalen Gebiets sowie für Geothermie-Projekte.

Die Waadtländer Regierung will eine grossflächige Untersuchung des Untergrunds starten und die geologische Zusammensetzung  besser verstehen: Staatsrat Vassilis Venizelos (Grüne) beantragt dafür 20 Millionen Franken. Zusätzliche 5 Millionen sollen für Geothermie-Projekte zur Verfügung stehen, wie der Kanton Waadt in einer Medienmitteilung schreibt.

Geothermie als entscheidendes Element

Die Geothermie spielt eine „entscheidende Rolle“  in der Energie- und Klimawende, wie sich Staatsrat Venizelos von 24heures zitieren lässt. Der Kanton will die geothermischen Ressourcen besser verstehen und ihre Nutzung ausbauen.

Vassilis Venizelos will eine nachhaltige Zukunft mit Geothermie. Quelle: Kanton Waadt

Der Kredit soll für 3D-Seismik und Daten aus Erkundungsbohrungen ausgegeben werden. Aber auch die Kenntnisse des Grundwassers oder wo man zukünftig CO₂ einlagern könnte, sollen analysiert werden. Langfristiges Ziel ist es, eine selbständige und nachhaltige Wärmeversorgung sicherzustellen. Als nächsten Schritt muss der Grosse Rat den Kredit gutheissen.

Einreichen von Projekten

Rund ein Drittel des CO₂‑Ausstosses geht auf Kosten der Wärmeversorgung der Gebäude und des Wohnraums. Hier will der Kanton Waadt auf die untiefe und tiefe Geothermie setzen, welche 35 % des Wärmebedarfs bis 2050 decken kann. Dafür spricht die Regierung  5 Millionen Franken für Geothermieprojekte mit indirekter Wärmegewinnung. Die finanzielle Unterstützung kann von den Projektträgern beantragt werden. Diese finanzielle Hilfe kann die Waadtländer Regierung beschliessen.

Mehr zur Thematik finden Sie im Artikel von 24heures (auf Französisch) und in der Medienmitteilung des Kanton Waadts (auf Französisch). 

 

 

 

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