Entwicklung der Geothermie in der Schweiz

Geothermiepotenzial im Kanton Aargau

06.11.2025

Der Kanton Aargau hat eine neue Geothermieübersichtskarte erstellt. Diese öffentliche Informationskarte soll als Grundlage bei der Ausarbeitung für Projekte und Investitionen dienen – besonders da der Untergrund des Aargaus gute Voraussetzungen für die Erdwärme bietet.

Die Voraussetzungen stehen gut für die Geothermie im Aargau: Die politische Unterstützung für die Technologie ist da, der Untergrund bietet gute Bedingungen und Geothermie ist Teil der Strategie energieAargau auf dem Weg zum Netto-Null Ziel. Der Entwicklung der kantonalen Geothermie wird nun ein weiterer Schub gegeben.

Erdwärmepotenzial definiert

Der Ursprung aus dem Kataster für Erdwärme ist ein Postulat von Grossrat und FDP-Vertreter Gabriel Lüthy, welches diesen Übersichtsplan forderte. Die Abteilung Energie des Departements Bau, Verkehr und Umwelt hat daraufhin die Voraussetzungen für Geothermie herausgearbeitet. Bei der Erstellung des Kataster flossen das wirtschaftliche Absatzpotenzial (Nachfrage), die vorhandene Infrastruktur (etwa Fernwärmenetze) und die geologischen Gegebenheiten mit ein. Das Resultat ist eine online verfügbare Karte, die das örtliche Geothermiepotenzial aufzeigt.

ZUM GEOTHERMIEKATASTER DES KANTONS AARGAU

Muschelkalk: die geeignete Schicht

Bei der Potenzialanalyse haben sich die Verantwortlichen auf die Muschelkalk-Aquifere fokussiert, wie der Kanton Aargau in einer Mitteilung schreibt. In dieser Schicht, so hat sich an anderen Orten in der Schweiz gezeigt, lassen sich Geothermie-Projekte erfolgreich durchführen. Im Süden des Kantons ist laut Kataster eine Stromproduktion möglich, in den anderen Teilen des Kantons ist es die Wärmenutzung.

Der Kataster stellt eine erste Grundlage dar, wo ein erhöhtes Potenzial für die Nutzung und die Gewinnung von Erdwärme besteht. Erklärtes Ziel des Geothermiekatasters ist es, die planerischen Grundlagen für Investoren und Projektanten zu verbessern und so den Weg für Vorhaben im Kanton Aargau zu ebnen.

Die gesamte Medienmitteilung des Kantons Aargaus finden Sie hier.

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