EGC 2025, GEOTHERMIE-SCHWEIZ

Der EGC zu Besuch bei Schweizer Geothermieprojekten

30.10.2025

Am letzten Tag des Europäischen Geothermiekongresses konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Europa besondere Schweizer Geothermieprojekte besuchen. Die Besuche vor Ort haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen, hier finden Sie eine Reportage und Fotos dazu. 

Am Freitag, dem 10. Oktober, organisierte Geothermie-Schweiz neun Besichtigungen von besonderen Schweizer Geothermieprojekten. Die Projekte vor Ort zu besuchen, stiess bei der internationalen Teilnehmerschaft des EGCs auf reges Interesse. Mehr als 230 Leute nahmen daran teil.

Bedretto-Untergrundlabor für Geowissenschaften und Geoenergien (ETHZ)

Das BedrettoLab befindet sich in den Schweizer Alpen in 1,5 Kilometern Tiefe und in der Mitte eines 5,2 Kilometer langen Tunnels, der das Tessin mit dem Furka-Eisenbahntunnel verbindet.
Ausgestattet mit modernster Technologie bietet das BedrettoLab ideale Bedingungen für die Untersuchungen, die sich mit dem Verhalten des tiefen Untergrunds befassen. Der Zugang und der Forschungsstandort sind wichtig, damit die Wissenschaft in verschiedenen Bereichen wie Geothermie und Erdbebenphysik weitere Erkenntnisse gewinnen kann. Hier finden Sie die Reportage zu der eindrucksvollen Besichtigung in der Tiefe der Alpen.

 

Besuch des Versuchsstollens Hagerbach («Hagerbach Underground Test Gallery»)

Im unterirdischen Zukunftslabor besuchten die Teilnehmenden eine Forschungsinfrastruktur von nationaler Bedeutung in Flums (GR).

Spezialisten aus der ganzen Welt nutzen diese unterirdische Infrastruktur als Forschungs- und Innovationslabor. Mehr Informationen finden Sie unter dem folgenden Link. 

 

Geothermie für Gewächshäuser (Grob Gemüse Schlattingen)

In Basadingen-Schlattingen (TG) erfahren die Besucherinnen und Besucher, wie mit Hilfe von Geothermie nachhaltig Gemüse produziert werden kann. Auch einige Mitglieder des Geothermie Verbandes von Thurgau haben sich diese Möglichkeit nicht entgehen lassen.

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Besuch des Hauptsitzes von OMEGA und SWATCH, welche das Grundwasser geothermisch nutzen

Das Konzept zur Nutzung des Grundwassers, das für die Beheizung und Kühlung des Hauptsitzes von OMEGA und Swatch sowie der Cité du Temps in Biel sorgt, ist in der Schweiz einzigartig. Es beruht auf einem ausgeklügelten Austausch- und Speichersystem, das die geothermischen Bedingungen vor Ort optimal nutzt und in die Infrastruktur integriert. Insgesamt sind neun Brunnen auf dem Gelände verteilt.

 

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EGS-Geothermieprojekt – Haute-Sorne 

Ziel des Projekts ist die Erzeugung von Strom und Wärme in einem geothermischen Kraftwerk, das von zwei Bohrungen in einer Tiefe von etwa 5 km gespeist wird. Es handelt sich um ein Pilotprojekt und basiert auf der von Geo-Energie Suisse entwickelten mehrstufigen Stimulationstechnologie. Das Projekt soll den Nachweis erbringen, dass die Technologie funktioniert. Dies wiederum soll den Weg für zukünftige Projekte ebnen. Die erste Bohrung erreichte 2024 eine Tiefe von 4’000 m.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie es in Zukunft nach den ersten Resultaten mit dem Projekt weitergeht, erfahren Sie hier im Interview von Geschäftsführer Olivier Zingg. 

 

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Mehr Informationen finden Sie auch auf der Seite des Unternehments Geo Energie Jura (Französisch).

 

Besuch und Präsentation von geothermischen Projekten mit Geostrukturen und Aquifer-Speicherung am Flughafen Zürich

Der Flughafen Zürich in Kloten (ZH) ist ein Drehkreuz für den internationalen Verkehr, eines der grössten Einkaufszentren der Schweiz, ein Industriestandort und ein Arbeitsplatz. Der Komplex ist einer der grössten Energieverbraucher der Schweiz. Geothermische Systeme, insbesondere Energiepfähle, bilden das Rückgrat der Wärme- und Kälteversorgung. Sie werden in allen neuen Gebäuden des Flughafens Zürich eingesetzt. Neue Projekte zur Nutzung geothermischer Energie befinden sich in der Entwicklung.

 

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Des Weiteren waren Besuche beim geothermischen Wärmeverbund in Riehen, dem «Laboratory Geothermal Energy and Geofluids» (ETHZ) und dem Campus Hönggerberg der ETH Zürich durchgeführt worden..

Factsheet Riehen

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