Ökologie

Bis zu 80 Prozent CO2 sparen

Erdwärme ist eine äusserst ökologische Art, warmes Wasser bereitzustellen und Häuser zu heizen oder zu kühlen.

Die untiefe Erdwärme wird gewöhnlich mit einer Wärmepumpe genutzt. Um in einem Gebäude die gewünschte Temperatur zu erreichen, braucht es in der Regel 75 Prozent Erdwärme und 25 Prozent Strom für die Wärmepumpe. Der Anteil Erdwärme ist vollständig erneuerbar. Die benötigten 25 Prozent Strom sind dann ökologisch, wenn sie aus erneuerbaren Energiequellen stammen (z.B. Wasser, Wind, Sonne).

Wärmepumpen sparen gegenüber modernen Ölheizungen bis zu 80 Prozent und gegenüber Gasheizungen bis zu 70 Prozent CO2-Emissionen ein. Der Ausstoss von Feinstaub wird gar ganz vermieden.

Werden etwa Erdwärmesoden zu dicht verlegt, überschneiden sich deren «Einzugsgebiete». Resultat: Dem Untergrund wird übermässig Wärme entzogen. Er wird kälter. Das ist unerwünscht. Um das zu vermeiden, brauchts zwischen Erdwärmesonden genügend Abstand. Zudem kann als Kompensation Wärme aus solarthermischen Anlagen (durch Sonne aufgeheiztes Wasser) und im Sommer überschüssige Gebäudewärme in den Boden gebracht werden.

Zum Schutz des Grundwassers als Trinkwasserreserve sind in bestimmten Regionen Erdwärmesonden verboten. Damit will der Staat das Risiko ausschliessen, dass eine nicht fachgerechte Bohrung das Grundwasser verschmutzen könnte.

Heizen mit Erdwärme: 5 Tonnen weniger CO2
Ein Einfamilienhaus, das mit Erdwärme statt mit Öl beheizt wird, spart pro Jahr 2000 Liter Heizöl und stösst damit jährlich 5 Tonnen weniger CO2 aus. Voraussetzung ist allerdings, dass der Strom für die Wärmepumpe aus erneuerbaren Quellen stammt.

 

Grafik-Raumwaerme